Wohlfühl-Tipps fürs Telefon
Sie kennen das Gefühl, dass Ihnen in den ersten Sekunden
eines wichtigen Telefonats das Herz bis zum Hals klopft?
Sie schieben wichtige Telefonate tagelang vor sich her, weil
es Ihnen geradezu unangenehm ist Ihren Kunden oder eine für
Sie wichtige Person anzurufen?
Telefonieren Sie mit Freunden oder im Auftrag eines Anderen
fällt es Ihnen nicht schwer ungezwungen und authentisch
zu sein? Doch kaum geht es um Ihr eigenes Business finden
Sie nicht die richtigen Worte? Manchmal fühlen Sie sich
sogar wie ein Bittsteller?
Von diesen kleinen Hemmschwellen können Sie sich jetzt
befreien. Lesen Sie in den folgenden Zeilen wie!
„
Quälgeister“ entwaffnen!
Wenn ich von Quälgeistern spreche, meine ich die kleinen
dunklen Stimmen in unserem Kopf, die uns zuflüstern
was wir alles nicht können und nicht schaffen.
Viele
Quälgeister haben die Angewohnheit unsere Kompetenz
in Frage zu stellen „Das kannst Du nicht!“ „Dazu
hast Du zu wenig Erfahrung!“, „Was sollen die
Leute von Dir denken?“…
Sicher ist, diese Quälgeister haben nur so lange Macht über
uns, solange wir sie nicht in Frage stellen! Sobald wir sie
formulieren und aufschreiben, verlieren sie schon viel Kraft.
In diesem Moment können wir überprüfen, ob
sie wahr sind!
Lassen Sie uns dies anhand eines Beispiels
gemeinsam durchspielen: Stellen Sie sich vor, Sie schieben
seit Tagen einen wichtigen
Anruf vor sich her. Der Grund: Sie befürchten, dass
der Andere nicht an Ihnen interessiert ist und Ihnen gar
nicht zuhört.
Schritt 1 – Formulieren Sie Ihren Quälgeist:
Ich
habe Angst, dass mein Anruf meinen Gesprächspartner
nicht interessieren wird! Mein Gesprächspartner wird
mir nicht zuhören.
Schritt 2 - Überprüfen Sie diese Befürchtung
und überlegen Sie, wie glaubwürdig diese Aussage
wirklich ist:
Vielleicht interessiert es ihn nicht. Genauso wahrscheinlich
ist es aber auch, dass es ihn interessiert.
Schritt 3 – Gegenmaßnahmen entwickeln:
Ich überlege mir, was ich tun kann, damit dieses Gefühl
nicht auftritt. Ich plane aktive Gegenmaßnahmen:
- Ich spiele das Gespräch mit Freunden durch und hole
mir Feedback.
- Ich frage jemanden aus der Zielgruppe nach seinen Bedürfnissen.
- Ich überlege mir Argumente, falls mein Gesprächspartner
kein Interesse hat.
- Ich frage am Anfang des Gespräches nach der Gesprächsbereitschaft
(„Haben Sie gerade Zeit?“)
- Ich überlege mir, warum mein Anruf meinen Gesprächspartner
interessieren könnte.
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